Getreidefreies Hundefutter-warum?

Die gerade in letzter Zeit immer öfter auftauchende Behauptung, daß nur Hundefutter ohne Getreide für den Hund die optimale Ernährung darstelle, ist dann korrekt, wenn der enthaltene Getreideanteil nur unbehandelt vorhanden ist, da er dann vom Verdauungssystem des Hundes kaum verwertbar ist, da das zur Stärkeverdauung erforderliche Enzym Amylase beim Hund nicht ausreichend vorhanden ist, wodurch gesundheitliche Schäden die Folge sein können.

Durch eine 12 stündige Fermentierung der Getreidekörner mit Wasser und Wärmezufuhr sowie einen nachfolgenden Kurzbackprozess wie bei Korngoldprodukten seit Jahrzehnten durchgeführt, wird die im Getreidekorn enthaltene Stärke, die ohne eine solche Behandlung für den Hund fas unverdaulich ist weitgehend in leichtverdauliche Malzzuckerbestandteile und Dextrine umgewandelt, leicht erkennbar am ca. 5-fach vergrößerten Volumen. Zudem werden durch diese chemiefreie Behandlung die in vielen Lebensmitteln von Natur aus vorhandenen sogenannten Antinährstoffe wie Lectine usw. großteils unwirksam.